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AKTUELLES - dpa Nachrichten

Die Schlagzeilen

- Staatsanwaltschaft Hannover prüft Wulffs Sylt-Urlaub
- Griechenland-Hoffnung treibt Dax auf neues Sechsmonatshoch
- Neonazi-Aufarbeitung - Kabinett beschließt Bund-Länder-Kommission
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Staatsanwaltschaft Hannover prüft Wulffs Sylt-Urlaub

   Hannover - Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft den gemeinsamen
Urlaub von Bundespräsident Christian Wulff mit dem Filmunternehmer
David Groenewold im Herbst 2007 auf Sylt. Die Behörde habe davon
Mitte Januar aus den Medien erfahren, sagte Oberstaatsanwalt
Hans-Jürgen Lendeckel der dpa in Hannover. Neu seien Informationen
über angeblich in Sylt abgeholte Unterlagen. Dem Berliner
«Tagesspiegel» sagte der Oberstaatsanwalt, man nehme die
Berichterstattung über den Urlaub auf Sylt «mit großem Ernst zur
Kenntnis».

Griechenland-Hoffnung treibt Dax auf neues Sechsmonatshoch

   Frankfurt/Main - Hoffnungen auf Fortschritte in Griechenland haben
den Dax auf ein Sechsmonatshoch getrieben. Der deutsche Leitindex
stieg um 0,67 Prozent auf 6800 Punkte und knüpfte damit nach zwei
schwächeren Tagen wieder an seinen Aufwärtstrend an. Bis Ende dieser
Woche will die griechische Regierung das umstrittene neue Sparpaket
auf den Weg bringen. IG-Markets-Analyst Gregor Kuhn sah Meldungen als
Kurstreiber, wonach sich die Europäische Zentralbank doch an einem
Schuldenschnitt in Griechenland beteiligen könnte.

Zeitung: Finanzministerium erwägt Einschnitte beim Elterngeld

   Berlin - Das von der CSU geforderte Betreuungsgeld könnte zu
massiven Einschnitten beim Elterngeld führen. Nach einem Bericht der
Wochenzeitung «Die Zeit» erwägt das Finanzministerium, die Ausgaben
für das Elterngeld um fast zwei Milliarden Euro zu kürzen. Das habe
Haushaltsstaatssekretär Werner Gatzer bei einer Abstimmungsrunde
aller Ministerien gefordert. Im Finanz- und im Familienministerium
war noch keine Stellungnahme zu erhalten. Hintergrund ist die für
2013 geplante Einführung des Betreuungsgelds. Diese Leistung sollen
Eltern erhalten, die keine öffentlichen Betreuungsangebote nutzen.

Neonazi-Aufarbeitung - Kabinett beschließt Bund-Länder-Kommission

   Berlin - Das Bundeskabinett hat eine Bund-Länder-Kommission
zur politischen Aufarbeitung der Neonazi-Morde beschlossen. Das
Gremium soll die Zusammenarbeit derSicherheitsbehörden von Bund und
Ländern im Zusammenhang mit der Zwickauer Neonazi-Zelle hinterfragen.
Grundlage dazu sollen die Ergebnisse der Untersuchungsausschüsse im
Bundestag und im Thüringer Landtag sein. Den Rechtsterroristen werden
Morde an neun Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft
sowie an einer Polizistin  vorgeworfen. Die große Frage ist, warum
die Sicherheitsbehörden die Rechtsterroristen nicht im Visier hatten.

Münchner U-Bahn-Fahrer mit zwei Promille im Führerstand

   München - Ein betrunkener U-Bahn-Fahrer hat mit zwei Promille
Alkohol im Blut einen Zug durch München gesteuert. An zwei
Haltestellen schaffte er es nicht mehr, die Bahn rechtzeitig zu
stoppen. Der Leitstand wurde auf den Zug aufmerksam, als er später
ein rotes Signal überfuhr und zwangsgebremst wurde, teilte die
Münchner Verkehrsgesellschaft mit. Der Zug konnte dann noch eine
Station weiter bis zur Endhaltestelle fahren. Dort seien dem Fahrer
sofort die Fahrerlaubnis entzogen und der Fahrschlüssel abgenommen
worden.

dpa zer
081537 Feb 12